Wenn Sie Ihre Rehabilitation in der Mühlenbergklinik wahrgenommen haben, haben Sie die Möglichkeit, als eines der in Frage kommenden Nachsorgeprogramme die Caspar-App kennen zu lernen. Am Ende der Reha entscheiden Sie sich, ob Sie Caspar nutzen möchten.
Caspar ermöglicht Ihnen, 90 Minuten pro Woche zeitlich- und örtlich flexibel über Ihr Smartphone, Tablet oder PC/Notebook zu trainieren. Sie können für Sie passende Vorträge anschauen, Entspannungsanleitungen und Anregungen für gesunde Ernährung erhalten.
Vorgesehen sind 24 Termine, die innerhalb eines Jahres nach Ende der Rehabilitation wahrgenommen werden. 

 

 

Vom 13.09. bis zum 01.11. wird die Bahnstrecke zwischen Lübeck und Kiel wegen Ausbau- und Sanierungsarbeiten komplett gesperrt. Die Deutsche Bahn hat einen Schienenersatzverkehr eingerichtet. Für die Anreise mit der Deutschen Bahn nach Bad Malente müssen Sie daher etwas mehr Zeit einrechnen. Über die geänderten Fahrpläne informiert die Bahn über die App "DB Navigator" oder "DB Bauarbeiten". 

Die Mühlenbergklinik-Holsteinische Schweiz beteiligt sich am Projekt KlikGreen. Von bundesweit 250 Krankenhäusern und Reha-Kliniken setzt sich die Einrichtung aktiv für einen nachhaltigen Klinikbetrieb ein. Gemeinsames Ziel ist es, innerhalb von drei Jahren den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase um 100.000 Tonnen zu reduzieren.

Klimamanager*innen koordinieren dazu klinikintern Maßnahmen für den
Klimaschutz in Bereichen wie Energie, Mobilität, Beschaffung oder Speisenversorgung.

Unterstützt und begleitet werden die Kliniken durch drei Verbundpartner, dem BUND Berlin e.V., der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. und dem Universitätsklinikum Jena. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt seit 2019 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Die Mühlenberg-Klinik Holsteinische Schweiz hat den Reha-Zukunftspreis 2017 gewonnen. Das Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (IQMG) würdigt damit das Projekt „Multimodales Konzept Marfan-Syndrom“. Darin werden die Rehabilitationsmöglichkeiten von Menschen mit der seltenen Erkrankung Marfan-Syndrom beschrieben, die in der Klinik der Deutschen Rentenversicherung Nord seit fünf Jahren eine auf ihre Erkrankung zugeschnittene Reha absolvieren können. Die Spezialist*innen der Mühlenberg-Klinik in Bad Malente beschritten damit Neuland in der rehabilitativen Versorgung, begründete Prof. Uwe Koch-Gromus, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften und wissenschaftlicher Leiter des IQMG, die Entscheidung der Jury.

Ebenfalls beteiligt am mit dem ersten Preis prämierten Projekt waren die Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. und die Marfan-Sprechstunde des Universitären Herzzentrums Hamburg.  Somit vereinte sich die Expertise der beiden Expert*innen des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE)  Professor Yskert von Kodolitsch und PD Dr. Meike Rybczynski mit dem erklärten Bedarf der Patient*innen und der langjährigen Erfahrung der Reha-Spezialist*innen der Mühlenberg-Klinik unter der Leitung von Professor Eike Hoberg, Dr. Friedrich Schroeder und PD Dr. Dieter Benninghoven.

Der Innovationspreis wird jährlich durch das IQMG ausgelobt. Die Kriterien der Jury Innovation, Verbesserung der Versorgung, Umsetzbarkeit und Effizienz wurden durch das seit 2014 laufende Marfan-Projekt in allen Punkten erfüllt.  Professor Eike Hoberg und Dr. Dieter Benninghoven nahmen den mit 3000 Euro dotierten Preis Ende November in Berlin entgegen. Das Preisgeld wurde der Marfan-Hilfe gespendet.

Das Marfan Syndrom ist eine seltene erbliche Bindegewebserkrankung mit Auswirkungen auf Herz, Augen, Wirbelsäule, Muskeln und Gelenke. Betroffene Menschen benötigen das Spezialwissen der Medizin und können ihre Lebensqualität durch eine angepasste Lebensweise schützen. Weitere Informationen zu diesem Krankheitsbild unter: www.marfan.de

Als einzige Klinik in Deutschland bietet die Mühlenbergklinik Menschen mit Marfan-Syndrom einmal pro Jahr eine speziell auf diese Patientengruppe abgestimmte Rehabilitationsbehandlung an. Die Behandlung findet in einer  geschlossenen Gruppe statt, d.h. dass alle Patient*innen dieser Gruppe vom Marfan-Syndrom betroffen sind. Die Ergebnisse dieser Behandlung werden kontinuierlich ausgewertet. Zuletzt wurden die Erfahrungen der ersten beiden Behandlungsgruppen aus den Jahren 2014 und 2015 wissenschaftlich publiziert. Der Artikel “Inpatient rehabilitation for adult patients with Marfan syndrome: an observational pilot study” ist einsehbar unter:  

https://ojrd.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13023-017-0679-0

Seit kurzem bietet die Mühlenbergklinik im Bereich Verhaltensmedizin neben der bereits langjährig etablierten verhaltensmedizinisch orthopädischen Rehabilitation nun auch eine Behandlung gemäß einem verhaltensmedizinisch kardiologischen Konzept an. Die Behandlung ist für Patient*innen mit einer Herzkreislauferkrankung und zusätzlicher psychischer Beeinträchtigung  geeignet.

In der psychotherapeutischen Behandlung von Patient*innen mit chronischen Erkrankungen hat sich der Ansatz der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) bewährt. Wichtig in diesem Zusammenhang ist das Konzept der kognitiven Flexibilität. Kognitive Flexibilität bezeichnet das Ausmaß, zu dem sich Menschen mit ihren eigenen Gedanken und Überzeugungen identifizieren (kognitive Fusion) bzw. sich von ihnen distanzieren können (Defusion). Fragebogeninstrumente zur Erfassung kognitiver Fusion wurden in englischer Sprache entwickelt. Dr. C. China, Dr. L.B. Hansen und PD Dr. D. Benninghoven haben nun eine deutsche Version des Cognitive Fusion Questionnaires (CFQ-D) entwickelt und in Form eines wissenschaftlichen Posters bei der Jahrestagung 2017 der Association for Contextual Behavioral Science in Sevilla präsentiert.

Das Poster als Download finden Sie hier:

Poster ACBS

Die poetische Rückmeldung einer Patientin über Ihre Reha im Juli 2017

REHA IN MALENTE
Als ich hierher gekommen bin,
da war mein Selbstvertrauen hin.
Mein Problem war das und dies
und meine Stimmung ganz schön mies.
Ich mochte einfach keine Leute
ganz im Gegenteil zu heute.
Hab` hier ein ganzes Teil gelernt
und die Probleme sind entfernt
da irgendwo im Hintergrund.
Ich fühl mich besser und gesund.
Kann meinem Körper wieder trauen
und ruhiger in die Zukunft schauen.
Uns wurde hier so viel geschenkt
auch, dass man mehr kann als man denkt.
Man darf sich nur nicht selbst vergessen
und sich dazu nicht auch noch stressen.
Hab` gelernt in manchen Stunden
und in so manchen Walkingrunden:
Auch hilfreich ist der gute Sport
(und es passierte danach nicht ein Mord!).
Im Gegenteil, man fühlt sich frisch
und kommt das richtige auf den Tisch
dann, und Ihr werdet`s wirklich sehen,
kann es nur noch aufwärts gehen.
Drum vielen Dank an alle Leute,
an Ärzte, Putzfrauen, Therapeuten,
an alle, die hier tätig sind,
würd` wiederkommen, ganz bestimmt.

Herzlichen Dank

Birgit Stöcken
Reha 07.06. - 05.07.17

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Reaktionen der Teilnehmer in der VMK-Reha

„Es tat mir gut mir körperlich wieder etwas zuzutrauen. Ich werde mich zu Hause nicht mehr so zurückziehen, sondern wieder aktiver das machen, was für mich gut ist." (w. 58 J.)

„In der Gruppe habe ich mich total wohl gefühlt. Wir hatten sehr viel Spaß zusammen. Ich habe jetzt keine Angst mehr zuhause Dinge anzupacken, vor denen ich vorher Angst hatte." (w. 46 J.)